Spendenfahrt nach Polen – bewegende Eindrücke und eine besondere Rettung - Caniglueck Cuxhaven

Spendenfahrt nach Polen – bewegende Eindrücke und eine besondere Rettung

Das Himmelfahrtswochenende stand ganz im Zeichen unserer Spendenfahrt nach Polen. Nach insgesamt 2.600 Kilometern voller Begegnungen, Eindrücke und Emotionen kehrten wir mit vielen bewegenden Erinnerungen zurück.

Unser erster Halt führte uns in ein Hundehotel nahe Warschau, in dem die Deutschen Schäferhunde der Initiative ”Daj owzarkom szansę – ratujemy Razem“ untergebracht sind, bis sie ein neues Zuhause finden. Immer wenn es uns möglich ist, unterstützen wir dort mit Sachspenden oder beteiligen uns an medizinischen Versorgungskosten. Diesmal durften sich die Hunde zusätzlich über professionelle Fotos von Janina freuen.

Besonders beeindruckt hat uns das Vertrauen und die Freundlichkeit der wunderschönen Hunde. Jeder einzelne Hund begegnete uns offen, ruhig und zugewandt. Man spürt sofort, wie liebevoll dort mit ihnen gearbeitet wird – und genauso herzlich wurden auch wir empfangen.

Der Tag nahm schließlich eine sehr emotionale Wendung: Während der Fotoarbeiten tauchte ein kleines Beagle-Mädchen immer wieder in unserer Nähe auf. Sie hatte Angst und es gelang uns zunächst nicht, sie zu sichern. Auf der Rückfahrt entdeckten wir sie erneut – diesmal direkt an einer Straße. Vor unseren Augen entging sie nur knapp einem Unfall. Gemeinsam versuchten wir erneut, sie einzufangen. Mit viel Geduld, Ruhe und einigen Muffins (danke Mutti für den Proviant) gelang es schließlich. Die Erleichterung war riesig – und natürlich hat die kleine Maus sofort einen Platz in unseren Herzen gefunden.

Am nächsten Tag ging es weiter ins Tierheim Belchatów. Dort halfen wir beim Aufbau von Hundeliegen für die Geriatrie-Station, luden weitere Spenden aus und erstellten Fotos für die Website des Tierheims.

Am Abend wurde es dann noch einmal ganz besonders: Wir besuchten den Ort, an dem Janinas Hündin vor einigen Jahren mithilfe eines Betäubungsgewehrs gesichert wurde – mitten im Wald, fernab von Häusern oder Menschen. Vermutlich wurde auch sie damals einfach ausgesetzt, genau wie die kleine Beagle-Hündin am Tag zuvor.

Mit vollem Herzen und der kleinen ALVA im Gepäck traten wir am Sonntag die Rückreise nach Deutschland an.

Wir danken allen Unterstützerinnen und Unterstützern, die solche Fahrten und die Hilfe vor Ort möglich machen. Diese Reisen zeigen uns immer wieder eine Realität, die sich mit Bildern und Worten kaum vollständig beschreiben lässt. Viele Tierheime betreuen weit über 100 Hunde, und private Tierschützer leisten unermüdliche Arbeit, um das Leid herrenloser Tiere – besonders in ländlichen Regionen – zu verringern.

KategorienAllgemein

Zu statistischen Zwecken und ggf. für funktionelle Zwecke können wir Session Cookies verwenden. Wir verarbeiten keine personifizierten Daten.